Leonidas-Sportlerwahl 2023

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Herren: Seekirchen überrascht gegen Tabellenführer Freistadt

Beflügelt durch die beiden Siege von Enns, die Seekirchen das Tor zum Finalevent der Bundesliga erneut öffneten, starteten die Männer in die Rückrunde. Der erste Gegner war der Tabellenführer aus Freistadt. Bereits in Satz 1 spielte Seekirchen groß auf und setzte die routinierte Abwehrreihe der Freistädter unter Druck. In Satz 2 fand der Brasilianer Jean Andrioli auf Seiten der Freistädter dann besser ins Spiel und holte so den Satzausgleich.

Unbeeindruckt vom Aufbäumen der Gegner gingen die Seekirchner dann in die folgenden Sätze. Starke Abwehraktionen und konstanter Druck am Service lies den Freistädtern von nun an keine Chance mehr. Mit zwei klaren Sätzen konnten die Underdogs aus Seekirchen zwei wichtige Punkte holen. Im Spiel gegen die, sich auf den Abstiegsrängen befindenden Männer aus Münzbach nahmen die Seekirchner den Aufschwung mit. Starker Spielaufbau und mutiges Agieren am Angriff setzte den Gegner konstant unter Druck und zwang diese zu Risiko, das vermehrt in unerzwungenen Fehlern endete. Mit einem 3:0 war der perfekte Start in die Rückrunde geglückt.  

Heute haben wir gezeigt was in uns steckt. Gegen Freistadt haben wir nach dem Satzausgleich wieder zu unserer Stärke gefunden und routiniert und mutig agiert. Diesem Auftreten verdanken wir heute die beiden Siege. Mit diesem Ergebnis sind wir wieder im Rennen um einen Final3 Platz und werden alles geben, um weiter dran zu bleiben,“ resümiert Angreifer Patrick Schiep.

ASKÖ Seekirchen : Union Freistadt (13:11, 5:11, 11:7, 11:3)
ASKÖ Seekirchen : Union Münzbach (11:5, 11:6, 11:9)  

Frauen: Frauen fahren erneute 3:2 Niederlage ein

Die WILDCATS aus Seekirchen starten gegen die zweite Salzburger Mannschaft aus St.Veit in die Rückrunde. Bereits zu Beginn des Spiels ist die Rollenverteilung klar. Trotz andauernder Abstimmungsschwierigkeiten auf Seekirchner Seite konnte man ein souveränes Spiel aufziehen und nach Belieben punkten. Auch Youngster Nina Bauer konnte in den abschließenden beiden Sätzen ihr Potenzial unter Beweis stellen. Mit einem klaren 3:0 sicherten sich so die Wallersee-Fünf die ersten Punkte der Rückrunde.

Im Spiel gegen die Heimmannschaft aus Freistadt war zu Beginn wenig zu holen für die Seekirchnerinnen. Zu viele unerzwungene Fehler und ein starker Spielaufbau der Mühlviertlerinnen brachte schnell den 0:2 Satzrückstand. Dann raffte man sich auf, spielte einen überragenden Defensivfaustball und wurde auch am Angriff immer sicherer. Vor allem die langen Ballwechsel konnte man durch langen Atem für sich entscheiden und so auf 2:2 in Sätzen ausgleichen. Im Entscheidungssatz startete man abermals furios und spielte schnell einen 7:1 Vorsprung heraus. Dann war es jedoch Freistadt, die in Form von der Chilenischen Angreiferin Lorenza Valenzuela die Defensivmauern der Salzburgerinnen durchdrang. Beim Stand von 9:10 musste dann die Hauptangreiferin Magdalena Leibetseder mit einer Wadenverletzung das Spielfeld verlassen. Trotz Kampf auf Seekirchner Seite waren es dann die Freiststäderinnen, die über das 12:10 im letzten Satz jubelten. Damit verlieren die Seekirchnerinnen das dritte Spiel der Saison im Entscheidungssatz.  

Dass wir uns gegen St.Veit gut präsentiert haben, freut uns. Nichtsdestotrotz ist die Niederlage gegen Freistadt nur schwer zu verdauern. Wir waren am Drücker, haben uns super in die Partie zurückgekämpft und dann das Blatt erneut aus der Hand gegeben. Eine weitere Niederlage im Entscheidungssatz tut weh. Daran müssten wir arbeiten,“ so Kapitänin Annika Huber.  

ASKÖ Seekirchen : Union St.Veit (11:9, 11:4, 11:8)  
ASKÖ Seekirchen : Union Freistadt (7:11, 7:11, 11:6, 11:8, 10:12)